"Ein genauer Blick lohnt sich"

Instandhaltung und Renovierung von Immobilien sind ein unliebsames Thema bei privaten Hausbesitzern, da die Kosten häufig gescheut werden. Dabei können auch mit einem verhältnismäßig kleinen Budget Energieverbrauch und Unterhaltskosten minimiert werden.

Tausche Alt gegen Neu!

Die Entscheidung fällt oft schwer. Soll man jetzt schon renovieren oder kann man sich das Geld noch sparen? Welche Maßnahmen nimmt man am besten in Angriff? Welche Fördermittel stehen zur Verfügung und wie funktioniert die Antragstellung? Es gibt zahlreiche staatliche Einrichtungen, die energieeffiziente Sanierungsarbeiten fördern. Sogar einige Städte und Gemeinden, zum Beispiel Münster, bieten finanzielle Unterstützung bei privaten Bauprojekten. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist dabei die bekannteste Institution mit zahlreichen Produkten im Portfolio. Voraussetzung für die Bewilligung der finanziellen Mittel ist dabei grundsätzlich die bauseitige Verbesserung der Energiebilanz. Doch nicht immer lassen sich die Anforderungen der jeweiligen Programme erreichen, ohne umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle vornehmen zu müssen.

Erst beraten lassen, dann Baumaßnahmen beginnen.

Was zum Beispiel ist, wenn nur das Dach neu gedeckt oder die alten Fenster erneuert werden sollen? Sind das eventuell bereits förderfähige Einzelmaßnahmen? Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, ist ein Gespräch mit einem sachkundigen Energieberater ratsam und in vielerlei Hinsicht eine lohnenswerte Entscheidungshilfe.

Ein Beispiel aus der Praxis

Schlechte Energiewerte alter Fenster führen zu einem hohen Wärmeverlust

Im Falle eines Renovierungsvorhabens im Osten Münsters haben wir als unabhängige E­x­perten für Energieeffizienz die Beratung des Bauherren übernommen. Bei der Baumaßnahme handelte es sich um den Austausch einiger alter Fensterelemente. Da bei einer schlechten Verglasung bis zu 20% der Raumwärme über die Fenster verloren geht, kann der Hausbesitzer über die eingesparten Energiekosten langfristig die Sanierungskosten wieder ausgleichen. Der Einbau einer förderfähigen dreifachen Isolierverglasung (UW mindestens 0,95) war hier nicht zu empfehlen. Da die Energiewerte der Gebäudehülle für den Einbau solcher Fenster ungünstig waren, konnte unter diesen Umständen Schimmelbildung an den Wänden nicht ausgeschlossen werden. Allerdings war der Einbau von einbruchshemmenden Fenstern mit Zweifachverglasung und einem UW-Wert von 1,1 möglich. Hierbei fiel zwar der energetische Vorteil der Wärmeschutzverglasung geringer aus und der Amortisationszeitraum verlängerte sich, dafür kam auch hier ein Zuschuss der KfW in Frage. Mit 20% beteiligte sich die Anstalt schließlich an der Baumaßnahme, was die Investitionskosten um 3200 Euro reduzierte.

Fazit

Unabhängige Sachverständige sind unverzichtbar und sparen bares Geld
Die Zusammenarbeit mit uns, als unabhängigen Energieberater, war auch in diesem Fall mehr als lukrativ. Nicht nur die Antragstellung ging verhältnismäßig schnell. Auch die Zusage der KfW lag unmittelbar vor. Und die KfW übernahm einen Anteil von 50% der baubegleitenden Beratungskosten. zur Freude des Bauherren war die Beratung der zertifizierten Energieexperten unseres Planungsbüros ebenfalls förderfähig.

Alexander Lückge B.Eng.
Abteilungsleiter Privatkunden

Kontakt

Mehr Informationen zu förderfähigen Einzelmaßnahmen erhalten Sie im Gespräch mit unseren Mitarbeitern.

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