Fördermittel Heizungsoptimierung

Fördermittel für Heizungsoptimierung

Bei der Neuanschaffung oder Sanierung von Heizungs-Umwälzpumpen und Warmwasser-Zirkulationspumpen kann durch den Einsatz hocheffizienter Komponenten viel Energie gegenüber ineffizienteren Systemen eingespart werden. Zusätzlich kann die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs eine optimalen Verteilung der Wärme im Gebäude bewirken, durch welche weitere Einsparungen erzielt werden können. Durch das BAFA Förderprogramm Heizungsoptimierung werden nicht rückzahlbare Investitionszuschüsse bis zu 25.000 € für den Einsatz einer besseren Technologie und die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs bezuschusst.

Wieso muss meine Heizungsanlage optimiert werden?

Ineffizente Umwälz- und Zirkulationspumpen sowie eine erhöhte Rücklauftemperatur durch ineffiziente Wärmeverteilung können dafür Sorge tragen, dass Ihre Energieverbräuche stark erhöht sind, somit auch ihre Energiekosten!

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bietet Unternehmen zur Zeit hohe Fördergelder zur Optimierung von Heizungsanlagen.

Energie sparen und Förderung bis zu 25.000 Euro sichern

Bei der Neuanschaffung oder Sanierung von Heizungs-Umwälzpumpen und Warmwasser-Zirkulationspumpen kann durch den Einsatz hocheffizienter Komponenten viel Energie gegenüber ineffizienteren Systemen eingespart werden. Zusätzlich kann die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs eine optimalen Verteilung der Wärme im Gebäude bewirken, durch welche weitere Einsparungen erzielt werden können.

Durch die Investition in hocheffiziente Systeme sparen Sie durch Bereitstellung von Fördermitteln bei den Investitionskosten und verringern dadurch gleichzeitig die Kosten für den Energiebezug durch die jeweilige Anlage.

Durch das BAFA Förderprogramm Heizungsoptimierung werden nicht rückzahlbare Investitionszuschüsse bis zu 25.000 Euro pro Standort für den Einsatz dieser effizienteren Technologie bewilligt.

Alternativ ist für die Neuanschaffung oder Sanierung von Querschnittstechnologien eine Förderung durch das BAFA Fördermodul 1 Querschnittstechnologien mit nicht rückzahlbaren Investitionszuschüssen bis zu 200.000 Euro möglich.

Wie können die Fördermittel beantragt werden?

Förderprogramm Heizungsoptimierung:

Die Registrierung beim BAFA muss vor Maßnahmenbeginn (d. h. vor der Auftragsvergabe) erfolgen.
Die maximale Höhe der Förderung beträgt:

  • 30 % der Investitionskosten für Leistungen sowohl im Zusammenhang mit dem Ersatz von Heizungs-Umwälzpumpen und Warmwasser-Zirkulationspumpen durch hocheffiziente Pumpen als auch im Zusammenhang mit dem hydraulischen Abgleich


Fördermodul 1 Querschnittstechnologien:

Voraussetzung ist, dass Ihr Unternehmen eine Gewerbeanmeldung, einen Handelsregisterauszug oder einen Auszug aus der Handwerksrolle vorweisen kann.
Die Fördermittel müssen vor der Auftragsvergabe beantragt werden.
Die maximale Höhe der Fördermittel beträgt:

  • 40 % der Investitionskosten bei kleinen und mittleren Unternehmen
  • 30 % der Investitionskosten bei sonstigen und großen Unternehmen (nicht KMU)

Wie bei vielen anderen Förderprogrammen sind die Förderbedingungen nicht trivial. Um eine maximale Förderung Ihrer Maßnahme zu erreichen, empfehlen wir, einen Experten hinzuzuziehen. Hier unterstützt Sie ihr unabhängiger Berater von der Bode Planungsgesellschaft!

Welche Maßnahmen bei der Optimierung einer Heizungsanlage werden bezuschusst?

HeizungsoptimierungQuerschnittstechnologien
Hocheffizienter Ersatz von Heizungs-Umwälzpumpen und Warmwasser-ZirkulationspumpenFörderung von hocheffizienten Pumpen
Heizungsoptimierung durch einen hydraulischen Abgleich bei bestehenden HeizsystemenFörderung der Steuerungs- und Regelungstechnik inkl. Sensorik
In Verbindung mit dem hydraulischen Abgleich können zusätzliche Investitionen und Optimierungsmaßnahmen an bestehenden Anlagen gefördert werdenFörderung Anlagenperipherie
Dämmung von Anlagenteilen (wenn als Dämmung beantragt)
Welche Förderhöhe kann ich für Querschnittstechnologien und eine Heizungsoptimierung erhalten?
Für die Förderung des Ersatzes oder der Neuanschaffung hocheffizienter Anlagen sowie eines hydraulischen Abgleichs durch das Förderprogramm Heizungsoptimierung können Sie bis zu 25.000 € Zuschuss erhalten. Für die Förderung des Ersatzes oder der Neuanschaffung hocheffizienter Anlagen durch Fördermodul 1 können Sie bis zu 200.000 € Zuschuss erhalten.

Was muss man beachten?

Es gilt die Regel: erst die Registrierung/Beantragung, dann die Umsetzung!

Neu- und Ersatzinvestitionen der in der oben aufgeführten Tabelle genannten Maßnahmen werden bezuschusst. Art und Höhe der Förderung setzen sich individuell zusammen.

Die Investitionen für eine Einzelmaßnahme (Modul 1 Querschnittstechnologien) müssen mindestens Netto-Investitionskosten von 2.000 € betragen.

Die Förderungen sind nicht kombinierbar, weder untereinander noch mit anderen Förderungen aus öffentlichen Mitteln für dieselben Maßnahmen. Weiterhin ist die Inanspruchnahme einer steuerlichen Förderung gemäß § 35a Abs. 3 EStG (Steuerermäßigung für Handwerksleistungen) für in diesen Programmen geförderte Maßnahmen ausgeschlossen.

Wie gestaltet sich der Ablauf einer Beantragung?

Nach einem Vorgespräch zur Bestimmung der Förderfähigkeit Ihrer Maßnahme übernehmen unserer Berater die Antragstellung und Abwicklung zur Akquirierung der Fördermittel. Wir sorgen als Schnittstelle zwischen Ihnen und der Behörde für den reibungslosen Ablauf des Antragsverfahrens. Ihr Tagesgeschäft wird nicht gestört!

Download Flyer Heizungsoptimierung (250kB)

Hilfreiche Links

Für weitere Informationen beraten wir Sie gerne!

Marcel Stüer M.Eng.
Abteilungsleiter Gewerbe, Industrie & Handel

Marcel Stüer leitet als gelernter Technischer Zeichner und Master of Engineering im Umweltingenieurwesen die Abteilung der Gewerbekunden und unterstützt Sie im Bereich der Förderungen für Neubau- und Sanierungen Ihrer Immobilie oder Anlagentechnik. Herr Stüer führt Energieaudits nach DIN EN 16247-1 durch und untertützt Sie bei der Einführung der DIN EN ISO 50001.

Jan Müller M.Eng.
Projektingenieur

Jan Müller ist gelernter Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, Bachelor im Umweltingenieurwesen und Master (M.Eng.) des Studiengangs "energieeffizientes und nachhaltiges Bauen". Er unterstützt Sie bei der Konzeptentwicklung der energetischen Optimierung von Produktionsprozessen und im ganzheitlichen Bereich der Nichtwohngebäude.

Er ist Ihr Experte für die Beantragung von Fördermitteln im gewerblichen und industriellen Bereich. Des Weiteren unterstützt er Sie im Bereich der Mess- und Steuerungstechnik sowie thermischen Gebäudesimulation.

Lisa Efkemann M.Eng.
Projektingenieurin

Lisa Efkemann ist Master (M.Eng.) des Studiengangs Umweltingenieurwesen mit dem Schwerpunkt der Modellierung für Klimafolgeanpassung. Frau Efkemann unterstützt Sie bei der Konzeptentwicklung der energetischen Optimierung von Produktionsprozessen und im ganzheitlichen Bereich der Nichtwohngebäude.