Fördermittel Beantragung

Nutzen Sie Fördermittel und profitieren Sie!

Ob Neubau, Neuanschaffung oder energetische Sanierung, Förderprogramme sind ein wichtiges Instrument, um Unternehmen für die Investition in hocheffiziente Technologien zu bewegen. Mit unserem Energiesparkonzept oder auch Energieeinsparkonzept werden Einsparpotenziale in Ihrem Unternehmen erkannt und Energieeinsparungen, insbesondere durch Förderungen in Form von Zuschüssen, verwirklicht. Das Bundesumweltministerium (BMUB) fördert die Investition für die viele effiziente Technologien. Das Förderprogramm Querschnittstechnologien vom BAFA wurde am 1. Juli 2016 neu aufgelegt und um einige Module erweitert. Sowohl die KMUs, wie auch größere Unternehmen als auch kommunale Unternehmen können bundesweit die Fördermittel beantragen.

Potenziale erkennen und nutzen

Mit einer individuellen Energieberatung und einem Energiesparkonzept bieten wir kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), aber auch größeren Unternehmen ein wichtiges und aufschlussreiches Instrument: Unsere qualifizierte und unabhängige Fördermittelberatung und Konzepterstellung hilft dabei, Informationsdefizite abzubauen, Energiesparpotenziale zu erkennen, Energieeinsparungen zu realisieren und letztendlich auch Förderungen zu generieren.

KfW- und BAFA-Fördermittel für die Steigerung der Energieeffizienz

Im neuen Förderprogramm Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien, auch Industrieprogramm genannt, werden die bisherigen Förderungen vom BAFA und der KfW für die Wirtschaft zum 01.01.2019 zusammengefasst. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sowie das BAFA haben schon in der Vergangenheit kleine und mittlere Unternehmen (KMU), aber auch Großunternehmen, mit verschiedenen Förderangeboten zum Thema Energieeffizienz und Erneuerbare Energien unterstützt. Im neuen zusammengelegten Förderangebot werden jedoch mehr Möglichkeiten zur energetischen Optimierung geschaffen und mit einer höheren Fördersumme von bis zu 30 % bis 45 % in Form von nicht rückzahlbare Zuschüssen für Großunternehmen bzw. 40 % bis 55 % für kleine und mittlere Unternehmen unterstützt.

Da diese Förderung ab Anfang Januar gültig ist, werden die Programme der KfW (u.a. KfW 294/494) und BAFA (u.a. QST – Querschnittstechnologien) am 31.12.2018 eingestellt. Antragsberechtigt sind nach wie vor gewerbliche und kommunale Unternehmen sowie freiberuflich Tätige und Contractoren, unabhängig von Ihrer Umsatzgröße. Die Investitionen in Anlagen- und Prozessmodernisierungen werden in vier Fördermodule gegliedert:

Modul 1: Querschnittstechnologien

Im Rahmen der Optimierung von technischen Systemen werden auf der Grundlage eines unternehmensindividuellen Konzepts der Ersatz, die Erneuerung sowie die Neuinstallation von Querschnittstechnologien, einschließlich der technischen Systeme, in die sie eingebunden sind, durch das BAFA bezuschusst.

Folgenden Arten der Querschnittstechnologien sind förderfähig:

Darüber hinaus wird die Neuinstallation der oben genannten Querschnittstechnologien einschließlich der für die Einbindung in ein technisches System erforderlichen Anlagenteile gefördert.

Gefördert wird bei der KfW ein Tilgungszuschuss von bis zu 30 % der förderfähigen Kosten, für KMU sogar mit einem Bonus von 10 % on top. Bei der BAFA wird ein Zuschuss ohne Darlehen gewährt. Das Förderregime ist entweder nach der De-minimis Verordnung oder nach AGVO (Art. 38). Maximal werden 200.000 € je Standort gefördert.

Modul 2: Prozesswärmebereitstellung aus erneuerbaren Energien

Bei dieser Maßnahme wird Prozesswärmebereitstellung aus folgenden Anlagen gefördert:

  • Biomasseanlagen
  • Solarkollektoren
  • Wärmepumpen

Zusätzlich können hierbei noch Kosten für installierte Mess- und Datenerfassungsgeräte zur Ertragsüberwachung und Fehlererkennung, sowie Kosten für eine Integration des Systems in einen bestehenden Prozess.

Gefördert wird über einen (Tilgungs-)zuschuss- bis zu 45 % der förderfähigen Kosten, oder mit KMU-Bonus plus 10 %. Die Förderregime ist entweder die De-minimis Verordnung oder nach AGVO (Art. 41). Maximal werden hierbei jedoch 10 Mio. € gefördert.

Modul 3: Mess-, Steuer- und Regelungstechnik und Sensorik

In dem dritten Modul wird der Kauf und die Installation von MSR-Technik (Mess-, Steuer- und Regelungstechnik) und Sensorik bezuschusst. Ebenso wird Energiemanagement Software gefördert sowie dessen Schulung durch dritte.

Gefördert werden über einen Tilgungszuschuss- bis zu 30 % der förderfähigen Kosten, KMU-Bonus 10 %. Das Förderregime ist entweder die De-minimis Verordnung oder nach AGVO (Art. 38). Maximal werden hierbei 10 Mio. € gefördert.

Modul 4: Energiebezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen

Im dem vierten Modul werden intensive Maßnahmen zur energetischen Optimierung zur Senkung des Energieverbrauchs gefördert. Damit sind folgende Maßnahmen von industriellen und gewerblichen Prozessen in Unternehmen gemeint:

  • Abwärmenutzung
  • Vermeidung von Energieverlusten im Produktionsprozess
  • Prozesswärme/-kälte von einer energieeffizienten Bereitstellung
  • Gebäudeanlagentechnik
  • Umstellung auf effiziente Technologien und energetische Optimierung von Produktionsprozessen

Rechtzeitig vor Umsetzungsbeginn beantragen!

Bitte beachten Sie, dass die meisten Fördermittel unbedingt vor Umsetzungsbeginn (Beauftragung gilt bereits als Umsetzungsbeginn) beantragt werden müssen!

Setzen Sie sich bitte rechtzeitig mit uns in Verbindung!

Ansprechpartner

Marcel Stüer M.Eng.
Abteilungsleiter Gewerbe, Industrie & Handel

Marcel Stüer leitet als gelernter Technischer Zeichner und Master of Engineering im Umweltingenieurwesen die Abteilung der Gewerbekunden und unterstützt Sie im Bereich der Förderungen für Neubau- und Sanierungen Ihrer Immobilie oder Anlagentechnik. Herr Stüer führt Energieaudits nach DIN EN 16247-1 durch und untertützt Sie bei der Einführung der DIN EN ISO 50001.