Fördermittel elektrische Motoren und Antriebe

Fördermittel für elektrische Motoren und Antriebe

Bei der Neuanschaffung oder dem Austausch von ineffizienten elektrischen Motoren und Antrieben kann durch den Einsatz hocheffizienter Motoren viel Energie gegenüber ineffizienteren Systemen eingespart werden. Durch das BAFA Förderprogramm "Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft" werden nicht rückzahlbare Investitionszuschüsse bis zu 200.000 € für den Einsatz einer besseren Technologie im Bereich von E-Motoren bezuschusst.

Anforderungen an hocheffiziente Elektromotoren und Antriebe

Emotoren

Ein Elektromotor wandelt elektrische Leistung in mechanische Leistung um und wird zum Antreiben von vielen Maschinen und Fahrzeugen verwendet. Der Elektroantrieb besteht aus einem oder mehreren Elektromotoren und wird oft durch ein Reglungssystem geregelt. Der Einsatz von hocheffizienten Elektromotoren der Effizienzklasse IE 4 oder höher (IE 5) der Verordnung (EG) Nr. 640/2009 ermöglicht den energieeffizienten Einsatz oder die Optimierung der Energieeffizienz von Elektromotoren.

Die Verordnung definiert Wirkungsgradklassen (IE) für alle Standardanwendungen von Drehstrommotoren mit den folgenden Kriterien:

  • Auslegung auf Dauerbetrieb
  • 2- bis 6-polig
  • Nennausgangsleistung 0,75 – 375 kW
  • Nennspannung bis 1000 V
Ausnahme von der Föderung
Ausgenommen sind Motoren welche innerhalb einer Flüssigkeit betrieben, vollständig in ein Produkt integriert und deren Effizienz nicht einzeln ermittelt werden kann und Bremsmotoren mit elektromechanischer Bremseinheit. Ebenfalls ausgenommen sind Motoren in Höhen über 4.000 Metern, bei Umgebungstemperaturen über 60°C, Betriebstemperaturen über 400°C, Kühlflüssigkeitstemperaturen unter 0°C oder über 32°C sowie Motoren in explosionsgefährdeten Bereichen.

Energie sparen und Förderung bis zu 200.000 Euro sichern

Bei der Neuanschaffung oder Sanierung von Elektromotoren und Antrieben kann durch den Einsatz hocheffizienter Komponenten viel Energie gegenüber ineffizienteren Systemen eingespart werden. Damit können Sie neben den Energiekosten auch eine Einsparung von Treibhausgasemissionen realisieren und somit einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Durch die Investition in hocheffiziente Systeme sparen Sie durch Bereitstellung von Fördermitteln bei den Investitionskosten und verringern dadurch gleichzeitig die Kosten für den Energiebezug durch die jeweilige Anlage.

Durch das BAFA Fördermodul 1 Querschnittstechnologien werden nicht rückzahlbare Investitionszuschüsse bis zu 200.000 € für den Einsatz dieser effizienteren Technologie bewilligt.

Wie können die Fördermittel beantragt werden?

Voraussetzung ist, dass Ihr Unternehmen eine Gewerbeanmeldung, einen Handelsregisterauszug oder einen Auszug aus der Handwerksrolle vorweisen kann.

Die Fördermittel müssen vor der Auftragsvergabe beantragt werden.

Die maximale Höhe der Fördermittel beträgt:

  • 40 % der Investitionskosten bei kleinen und mittleren Unternehmen
  • 30 % der Investitionskosten bei sonstigen und großen Unternehmen (nicht KMU)

Wie bei vielen anderen Förderprogrammen sind die Förderbedingungen nicht trivial. Um eine maximale Förderung Ihrer Maßnahme zu erreichen, empfehlen wir, einen Experten hinzuzuziehen. Hier unterstützt Sie ihr unabhängiger Berater von der Bode Planungsgesellschaft!

Welche Komponenten der E-Motoren und Antriebe werden hoch bezuschusst?

QuerschnittstechnologienEnergiebezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen1
Hocheffiziente fabrikneue Elektromotoren und Elektroantriebe (E-Motor + Regelung)Einbindung in Prozess
Frequenzumrichter zur Drehzahlregelung von
Elektromotoren und Elektroantrieben
Technologieoffen
Kombination mit weiteren Querschnittstechnologien

1Erstellung eines Energieeinsparkonzepts erforderlich

Welche Förderhöhe kann ich für Querschnittstechnologien und eine energetische Optimierung technischer Systeme erhalten?
Für die Förderung des Ersatzes oder der Neuanschaffung hocheffizienter Anlagen können Sie bis zu 200.000 € Zuschuss erhalten. Die Energiebezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen können mit bis zu 10 Mio. € gefördert werden.

Was muss ich beachten?

Hinweishand

Es gilt die Regel: erst die Beantragung, dann die Umsetzung!

Neu- und Ersatzinvestitionen der in der oben aufgeführten Tabelle genannten Maßnahmen werden bezuschusst. Art und Höhe der Förderung setzen sich individuell zusammen.

Die Investitionen für eine Einzelmaßnahme (Modul 1 Querschnittstechnologien) müssen mindestens Netto-Investitionskosten von 2.000 € betragen. Für eine Energiebezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen (Modul 4) muss ein Energiesparkonzept vorgelegt werden und die Amortisationszeit muss ohne Förderung mehr als 2 Jahre betragen.

Wie gestaltet sich der Ablauf einer Beantragung?

Nach einem Vorgespräch zur Bestimmung der Förderfähigkeit Ihrer Maßnahme übernehmen unserer Berater die Antragstellung und Abwicklung zur Akquirierung der Fördermittel. Sie sorgen als Schnittstelle zwischen Ihnen und der Behörde für den reibungslosen Ablauf des Antragsverfahrens. Ihr Tagesgeschäft wird nicht gestört!

Ihre Vorteile in der Zusammenarbeit mit einem gelisteten Energieberater:

  • Übernahme der Antragstellung
  • Bis zu 200.000 € Investitionszuschuss für Ihre hocheffiziente Anlage
  • Listung des Energieberaters befähigt zur Fördermittelbewilligung

Download Flyer E-Motoren und Antriebe (290 kB)

Hilfreiche Links:

Für weitere Informationen beraten wir Sie gerne!

Marcel Stüer M.Eng.
Abteilungsleiter Gewerbe, Industrie & Handel

Marcel Stüer leitet als gelernter Technischer Zeichner und Master of Engineering im Umweltingenieurwesen die Abteilung der Gewerbekunden und unterstützt Sie im Bereich der Förderungen für Neubau- und Sanierungen Ihrer Immobilie oder Anlagentechnik. Herr Stüer führt Energieaudits nach DIN EN 16247-1 durch und untertützt Sie bei der Einführung der DIN EN ISO 50001.

Jan Müller M.Eng.
Projektingenieur

Jan Müller ist gelernter Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, Bachelor im Umweltingenieurwesen und Master (M.Eng.) des Studiengangs "energieeffizientes und nachhaltiges Bauen". Er unterstützt Sie bei der Konzeptentwicklung der energetischen Optimierung von Produktionsprozessen und im ganzheitlichen Bereich der Nichtwohngebäude.

Er ist Ihr Experte für die Beantragung von Fördermitteln im gewerblichen und industriellen Bereich. Des Weiteren unterstützt er Sie im Bereich der Mess- und Steuerungstechnik sowie thermischen Gebäudesimulation.

Lisa Efkemann M.Eng.
Projektingenieurin

Lisa Efkemann ist Master (M.Eng.) des Studiengangs Umweltingenieurwesen mit dem Schwerpunkt der Modellierung für Klimafolgeanpassung. Frau Efkemann unterstützt Sie bei der Konzeptentwicklung der energetischen Optimierung von Produktionsprozessen und im ganzheitlichen Bereich der Nichtwohngebäude.