Handwerksverband kritisiert den Online-Vertrieb von Heizungsanlagen

Der Dachverband des Sanitär- und Heizungshandwerks (der ZVSHK) kritisiert den Online Vertrieb von Heizungsanlagen. Der Grund: Einige Heizungsunternehmen haben eine Online-Plattform für den Verkauf von Heizungen gestartet. Ähnlich wie die Plattform Thermondo, die Anlagen mehrerer Hersteller installieren lässt, bekommt man nach der Angabe von einigen Daten zum Baualter des Hauses und zu den bisherigen Sanierungsmaßnahmen ein Angebot für eine neue Heizung.

Für den ZVSHK ist das Online-Angebot der Einstieg in den Direktvertrieb unter Ausschaltung des fachkundigen und geschulten Handwerks vor Ort.

Wir als Planungsbüro Bode teilen diese Kritik. Aus unserer Sicht ist dieses Problem der sehr guten Auftragslage des SHK Handwerkes geschuldet. Hier stehen die Interessen der Industrie (immer mehr Umsatz) über den Interessen des Handwerkes (momentan volle Auftragsbücher – keine weiteren Ressourcen), ausgetragen auf dem Rücken der Kunden indem man weitere Absatzmärkte auf Kosten der Qualität (welcher Fachbetrieb würde sich freiwillig auf das Niveau eines “Lohnschraubers“ degradieren lassen? Doch wohl nur die leistungsschwachen Betriebe, die wirtschaftlich kaum eine andere Wahl haben) und Transparenz versucht zu erschließen.

Beispielsweise wird die Beantragung von Fördermitteln für die Heizungssanierung zwar von diesen Online-Plattformen mit übernommen, allerdings sieht eine unabhängige energetische Baubegleitung im Sinne der KfW-Bank anders aus. Wie kann jemand unabhängig beraten, der im Vorfeld nicht vor Ort war und der die Anlage nicht persönlich abnimmt. Zudem ist die Geschäftsverbindung dieser Online Plattformen gegenüber deren Sachverständigen kritisch zu hinterfragen.

Unsere Empfehlung ist ganz klar: In Verbindung mit Ihrem örtlichem Heizungsbauer der auch schon im Vorfeld eine gute Beratungsleistung leistet, begleiten und beraten wir unsere Kunden unabhängig zum bestmöglichstem Ergebnis.