Pflicht zur Installation von Photovoltaikanlagen
Seit 2023 müssen Neubauten mit einer PV-Anlage ausgestattet werden.
Ab dem 01 Januar 2024 betrifft die Pflicht auch Bestandsimmobilien, sobald "wesentliche Umbauten des Daches" erfolgen.
Die PV-Pflicht wird im Hamburgischen Klimaschutzgesetzes geregelt. Das Ziele der PV-Pflicht liegt darin, mehr Strom durch die Nutzung erneuerbarer Energien zu erzeugen. Da in der Metropole Hamburg nur begrenzte Flächen für die Errichtung von PV-Anlagen zur Verfügung stehen, sollen die Dachflächen von Neubauten (ab 2023) und die Dachflächen von Bestandsgebäuden (ab 2024 im Rahmen von Sanierungsmaßnahmen an der Dachhaut) genutzt werden.
Bereits ab 2023 müssen Neubauten mit einer PV-Anlage ausgestattet werden. Abgesehen von wenigen Ausnahmen sind alle Eigentümer von Gebäuden mit Baubeginn nach dem 01 Januar 2023 von dieser Pflicht betroffen. Ab dem 01 Januar 2024 gelten erweiterte Anforderungen an die zu errichtende PV-Anlage:
Ab 01 Januar 2024 betrifft die PV-Pflicht auch Bestandsgebäude, sobald ein "wesentlicher Umbau des Daches" erfolgt.
Die geforderte Mindestfläche einer PV-Anlage muss nicht zwingend auf der Dachfläche installiert werden. Auch andere Gebäudeteile oder versiegelte Flächen auf dem gleichen Grundstück können genutzt werden.
Ja, unter bestimmten Voraussetzungen werden Eigentümer von der PV-Pflicht entbunden. Ausnahmen gelten in den folgenden Fällen:
Grundvoraussetzung für die Errichtung einer PV-Anlage ist eine ausreichende Traglastreserve in der Dachkonstruktion. Falls Ihnen hierzu keine aussagekräftige Berechnung vorliegt, sollte ein Statiker die Traglast der Konstruktion überprüfen.
Werden PV-Module auf einem Schrägdach montiert, gibt die Ausrichtung der Dachfläche meist auch die Ausrichtung der PV-Modle vor. Ideal ist hierbei eine Ausrichtung nach Süden, da diese Flächen die höchsten Einstrahlungsmengen generieren. Wird der erzeugte Strom jedoch zur Deckung des Eigenbedarfs genutzt, kann eine Ost-West Ausrichtung sogar vorteilhaft sein. Die ertragreichen Stunden bei einer Ost-West Ausrichtung decken sich häufig mit den Tageszeiten an den der Stromverbrauch in einem Haushalt am höchsten ist.
Für eine erste Einschätzung können Sie auf die Daten aus dem Hamburger Solaratlas zurückgreifen. Die genauere Bewertung des PV-Ertrags und eine bedarfsgerechte Auslegung der Anlage sollte dann im Rahmen einer Simulation erfolgen. ► Bei Bedarf können wir Sie hierbei unterstützen.

Alexander Lückge ist auf dem Weg zum Standortleiter Hamburg quer durch die ganze Republik gezogen. Aufgewachsen in Stuttgart, wo er auch seine Ausbildung zum Zentralheizungs- und Lüftungsinstallateur absolvierte, trieb es ihn anschließend zum Studieren nach Karlsruhe. Mit seinen erlernten Fähigkeiten arbeitete er lange Zeit bei einem renommierten Kesselhersteller aus Baden-Württemberg. Als er 2015 zu Bode kam, schien seine Umtriebigkeit vorerst ein Ende gefunden zu haben. Die Zeit am Standort Münster, nutze er, um die Privatkundenabteilung aufzubauen. Die Anliegen seiner Kunden sind Alexander Lückge stets ein höchst persönliches Anliegen, denn er weiß genau, worauf es ankommt: Flexibilität, Fingerspitzengefühl, Fachkompetenz und Vertrauen. Der examinierte Vertriebsingenieur verbindet das alles mittlerweile noch mit langjähriger Erfahrung als Energieberater. Die Region Hamburg bekommt mit Alexander Lückge einen vielseitig talentierten, sympathischen Experten der Energieberatungsbranche, der den Norden Deutschlands als Ansprechpartner für energieeffizientes Bauen und Sanieren sach- und fachkundig bereichert.
Kompetenzen & Interessen: Unterstützung bei der Beantragung aller relevanten Förderprogramme im Bereich Neubau und Sanierung, Energieberatung, Klettern, Gitarre