Beeindruckende Bode-Analyse

Spannendes Ergebnis einer Bode-Machbarkeitsuntersuchung:

Optimierung senkt CO2-Ausstoß um 90% in energieintensivem Industrieprozess!

Biomasse statt fossile Energieträger

Es gibt sie noch, in Zeiten von Corona Pandemie und Klimakrise! Positive Ergebnisse mit beeindruckenden Zahlen: Eine von der Bode Planungsgesellschaft für Energieeffizienz m.b.H. durchgeführte Untersuchung bei einer energieintensiven Industrie im Osten Deutschlands hat ergeben, dass sich durch die Umstellung eines Vergasungsprozesses von fossilen Energiequellen auf Biomasse pro Jahr rund 33.000 Tonnen CO2 einsparen lassen. Das entspricht ca. 90% der durch die Herstellung von fossilen Brennstoffen anfallenden Menge an Kohlendioxid!


Weitere Erkenntnisse der Bode-Untersuchung

Doch damit nicht genug. Die geförderte Untersuchung, konnte nach genauer Betrachtung der Produktionsprozesse weitere Vorteile aufweisen. So können unter anderem die laufenden Betriebskosten bis 2030 durch Vermeidung der neueingeführten CO2-Abgaben um mehr als 2 Mio. Euro gesenkt werden. Daraus ergibt sich eine Amortisationszeit von 18 bis 30 Monaten nach Inbetriebnahme der Synthesegas-Anlage auf Biomassebasis! Für eine solch weitreichende Umstellung ist das ein erfreulich kurzer Zeitraum.

Ein interessanter Vergleich macht die Tragweite der Prozessumstellung deutlich:

"Mit einer solchen Anlageumrüstung vermeiden wir CO2-Emissionen, die den Abgasen eines benzingetriebenen Autos auf einer Fahrstrecke von rund 170 Millionen Kilometern entspricht – und dass bei gleichzeitiger Senkung der Betriebskosten und vermiedenen CO2-Abgaben", erklärt Sebastian Rickert, Leiter der Abteilung Gewerbe, Industrie & Handel.

Machbarkeitsstudie gibt Klarheit

Mithilfe des unabhängigen Energieeffizienz-Experten-Teams der Bode Planungsgesellschaft werden komplexe Prozessketten der Unternehmen analysiert, systematisch aufbereitet und dargestellt. Durch die komplexe Machbarkeitsstudie der Firma Bode aus Münster, wurde nun anhand konkreter Zahlen nachgewiesen, dass Lösungen, wie diese Syngas-Anwendung, einen notwendigen Beitrag zur Dekarbonisierung unserer Energieversorgung leisten können. Die Anpassung der Prozesstechnik, die Biomasse als Energieträger einsetzt, könnte darüber hinaus durch den Bund anteilig gefördert werden.

Fazit


Die Bode-Analyse hat gezeigt, was für ein Potenzial in der geförderten Umstellung energieintensiver Prozesse steckt. Der Nachfrage-Boom bei Biomasse-Anlagen macht deutlich, dass der Wille zur Emissionsminderung in den Unternehmen erheblich steigt. Denn durch die staatlichen Zuschüsse zu den Investitionen in CO2-reduzierende Technologien wird den Unternehmen quasi ein Wettbewerbsvorteil subventioniert und ihre Wirtschaftlichkeit gestärkt.


Ansprechpartner zum Thema:

Sebastian Rickert M.Sc.
Abteilungsleiter Gewerbe und Kommunen
Lisa Efkemann M.Eng.
Projektleiterin