Lassen sie sich mit einer Heizlastberechnung die richtige Größe ihrer Heizung berechnen

Heizlastberechnung

Berechnung der Raumheizlast

Durch eine professionelle Heizlastberechnung wird Ihr Wärmeerzeuger exakt auf die tatsächlich benötigte Leistung abgestimmt. Das Ergebnis: Eine bedarfsgerecht ausgelegte Heizungsanlage, die sowohl bei den Investitionskosten als auch im laufenden Betrieb maximale Wirtschaftlichkeit bietet. Geringere Investitionskosten durch eine bedarfsgerechte Auslegung. Niedrigere laufende Kosten durch einen optimalen Anlagenbetrieb.

Heizlastberechnung

Gerne beraten wir Sie und prüfen, ob eine Heizlastberechnung in Ihrem Fall sinnvoll ist. Bei der Ausarbeitung berücksichtigen wir Ihre individuellen Vorgaben und Wünsche, um eine bedarfsgerechte Dimensionierung Ihrer neuen Heizungsanlage zu gewährleisten. 

Gut zu wissen:

Wie das Kuchendiagramm zeigt, macht die Berechnung sichtbar, über welche Bauteile die meiste Wärme verloren geht. Diese Darstellung bietet eine wertvolle Grundlage für weitere Optimierungen an der Gebäudehülle.

Ab welcher Gebäudegröße ist eine Heizlastberechnung sinnvoll?

Anlagen im Gebäudebestand sind in den meisten Fällen überdimensioniert. In der Vergangenheit wurde die Wärmeleistung großzügig kalkuliert, da Brennstoffkosten geringer waren und Emissionsvorgaben weniger streng ausgelegt wurden. Heute werden Anlagen bedarfsgerecht ausgelegt – und das zahlt sich aus.


Für Ein- und Zweifamilienhäuser mit Brennwerttherme: Ja – aber vereinfacht

Für Ein- und Zweifamilienhäuser mit Brennwerttherme (Gas oder Öl) ist eine exakte Berechnung häufig nicht zwingend erforderlich.

Die Gründe:

  • Die kleinsten verfügbaren Geräteausführungen liegen bereits bei vielen Herstellern über 10 kW – oft höher als der tatsächliche Bedarf.
  • Brennwertthermen arbeiten modulierend (Gas) bzw. stufenweise (Öl) und passen ihre Leistung stets dem aktuellen Bedarf an – auch bei leichter Überdimensionierung.
  • Der Preisunterschied zwischen verschieden großen Geräten (z. B. 15 kW vs. 25 kW) ist oft so gering, dass eine detaillierte Berechnung kaum Einsparpotenzial bei den Investitionskosten bietet.
  • Bei zentraler Warmwasseraufbereitung muss die Anlage eine Mindestleistung erbringen, die bei kleinen Gebäuden ohnehin über der reinen Heizlast liegt.

Beim Einsatz von regenerativen Heizsystemen: Auf jeden Fall detailliert

Beim Einsatz von regenerativen Heizsystemen – z. B. Wärmepumpen, Holzpellet-Anlagen oder Solaranlagen – ist eine detaillierte Berechnung immer empfehlenswert:

  • Regenerative Anlagen verfügen nur selten über einen großen Modulationsbereich. Eine genaue Auslegung ist daher für einen bedarfsgerechten Betrieb unerlässlich.
  • Eine Fehldimensionierung kann zu Schäden an der Anlage führen.

Beispiel: Wird die Erdsondenbohrung einer Wärmepumpenanlage zu klein ausgelegt, kann durch Überlastung der Wärmequelle die teure Erdsondenanlage beschädigt werden.

  • Gleichzeitig lassen sich durch eine exakte Auslegung erhebliche Investitionskosten einsparen.

Beispiel: Eine zu groß ausgelegte Erdwärmepumpe verursacht Mehrkosten an mehreren Stellen gleichzeitig:

  • Höhere Anschaffungskosten für die Wärmepumpe (ggf. auch größerer Pufferspeicher erforderlich)
  • Mehr Bohrmeter notwendig – Mehrkosten von ca. 1.000 €/kW

Für den Bereich Mehrfamilienhäuser und gewerblich genutzte Einheiten

Ab einer bestimmten Gebäudegröße ist eine Heizlastberechnung grundsätzlich sinnvoll: Je größer der Leistungsbedarf, desto höher das Einsparpotenzial. Dabei spielen zusätzliche Faktoren eine Rolle, die sich erheblich auf die Investitionskosten auswirken können:

  • Wandhängendes Gerät oder bodenstehende Variante?
  • Auslegung von Pumpengruppen und Verteilern nach tatsächlichem Bedarf
  • Dimensionierung des Abgasleitungsdurchmessers
  • Nennweite der Gasleitung

Vorgehensweise bei einer Heizlastberechnung gemäß DIN/TS 12831-1

Die Auslegungsheizlast (Gebäudeheizlast) bildet die Grundlage für die exakte Dimensionierung des Wärmeerzeugers und der Raumheizflächen Ihrer Heizungsanlage.

Unsere Vorgehensweise

  • 3D-Modellierung des Gebäudes anhand von Grundrissen und Schnitten
  • Übertragung der U-Werte aus dem Wärmeschutznachweis auf das 3D-Modell
  • Festlegung der Raumtemperaturen in Absprache mit dem Bauherrn
  • Ermittlung der Raumheizlasten für eine bedarfsgerechte und exakte Dimensionierung der Heizungsanlage

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Geringere Investitionskosten - Exakte Auslegung des Wärmeerzeugers und der Wärmeverteilung
  • Maximaler Anlagenwirkungsgrad - Bedarfsgerechte Dimensionierung ohne Überdimensionierung
  • Optimale Wärmeversorgung - Ermittlung der individuellen Raumheizlasten
  • Planungssicherheit - Verlässliche Grundlage für Wärmeversorgungssysteme
  • Individuelle Anpassung - Berücksichtigung von Gegebenheiten und Nutzerverhalten
  • Umfangreiche Dokumentation - Vollständige und nachvollziehbare Unterlagen

Finanzielle Förderung

Für Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz – wie den Austausch einer Heizungsanlage oder die energetische Sanierung eines Gebäudes – stehen verschiedene Förderprogramme zur Verfügung. Als zentrale Anlaufstellen bieten das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanzielle Unterstützung in Form von Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten an.

Da die Förderkonditionen und Voraussetzungen regelmäßig angepasst werden, empfehlen wir, sich stets über den aktuellen Stand zu informieren.

50% Zuschuss

Immer dann, wenn Sie für ein Vorhaben KfW- Fördermittel nutzen, werden 50% der Baubegleitungskosten gefördert.
Die Berechnung der Heizlast fällt unter diese Kosten

Wir beraten Sie gerne! Gemeinsam prüfen wir, welche Fördermöglichkeiten für Ihr Vorhaben in Frage kommen und unterstützen Sie bei der Planung Ihrer Maßnahmen.

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