Heizlastberechnung
Durch eine professionelle Heizlastberechnung wird Ihr Wärmeerzeuger exakt auf die tatsächlich benötigte Leistung abgestimmt. Das Ergebnis: Eine bedarfsgerecht ausgelegte Heizungsanlage, die sowohl bei den Investitionskosten als auch im laufenden Betrieb maximale Wirtschaftlichkeit bietet. Geringere Investitionskosten durch eine bedarfsgerechte Auslegung. Niedrigere laufende Kosten durch einen optimalen Anlagenbetrieb.
Gerne beraten wir Sie und prüfen, ob eine Heizlastberechnung in Ihrem Fall sinnvoll ist. Bei der Ausarbeitung berücksichtigen wir Ihre individuellen Vorgaben und Wünsche, um eine bedarfsgerechte Dimensionierung Ihrer neuen Heizungsanlage zu gewährleisten.
Wie das Kuchendiagramm zeigt, macht die Berechnung sichtbar, über welche Bauteile die meiste Wärme verloren geht. Diese Darstellung bietet eine wertvolle Grundlage für weitere Optimierungen an der Gebäudehülle.
Anlagen im Gebäudebestand sind in den meisten Fällen überdimensioniert. In der Vergangenheit wurde die Wärmeleistung großzügig kalkuliert, da Brennstoffkosten geringer waren und Emissionsvorgaben weniger streng ausgelegt wurden. Heute werden Anlagen bedarfsgerecht ausgelegt – und das zahlt sich aus.
Für Ein- und Zweifamilienhäuser mit Brennwerttherme (Gas oder Öl) ist eine exakte Berechnung häufig nicht zwingend erforderlich.
Die Gründe:
Beim Einsatz von regenerativen Heizsystemen – z. B. Wärmepumpen, Holzpellet-Anlagen oder Solaranlagen – ist eine detaillierte Berechnung immer empfehlenswert:
Beispiel: Wird die Erdsondenbohrung einer Wärmepumpenanlage zu klein ausgelegt, kann durch Überlastung der Wärmequelle die teure Erdsondenanlage beschädigt werden.
Beispiel: Eine zu groß ausgelegte Erdwärmepumpe verursacht Mehrkosten an mehreren Stellen gleichzeitig:
Ab einer bestimmten Gebäudegröße ist eine Heizlastberechnung grundsätzlich sinnvoll: Je größer der Leistungsbedarf, desto höher das Einsparpotenzial. Dabei spielen zusätzliche Faktoren eine Rolle, die sich erheblich auf die Investitionskosten auswirken können:
Die Auslegungsheizlast (Gebäudeheizlast) bildet die Grundlage für die exakte Dimensionierung des Wärmeerzeugers und der Raumheizflächen Ihrer Heizungsanlage.
Für Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz – wie den Austausch einer Heizungsanlage oder die energetische Sanierung eines Gebäudes – stehen verschiedene Förderprogramme zur Verfügung. Als zentrale Anlaufstellen bieten das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanzielle Unterstützung in Form von Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten an.
Da die Förderkonditionen und Voraussetzungen regelmäßig angepasst werden, empfehlen wir, sich stets über den aktuellen Stand zu informieren.
Immer dann, wenn Sie für ein Vorhaben KfW- Fördermittel nutzen, werden 50% der Baubegleitungskosten gefördert.
Die Berechnung der Heizlast fällt unter diese Kosten
Wir beraten Sie gerne! Gemeinsam prüfen wir, welche Fördermöglichkeiten für Ihr Vorhaben in Frage kommen und unterstützen Sie bei der Planung Ihrer Maßnahmen.
hier finden Sie Ihre Ansprechpartner
Wir haben Niederlassungen in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern.