Reduzieren sie Schwachstellen in der Gebäudehülle mittels Wärmebrückenberechnung

Wärmebrückenberechnung

Wärmebrückenberechnung: Energieverluste reduzieren

Eine professionelle Wärmebrückenberechnung hilft dabei, Wärmeverluste an der Gebäudehülle zu minimieren, Bauschäden vorzubeugen und die energetische Qualität eines Gebäudes nachzuweisen. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der Energieberatung und kann sowohl bei Neubauten als auch bei Sanierungen wirtschaftliche Vorteile und bessere Fördermöglichkeiten schaffen.

Wärmebrückenberechnung

Eine Wärmebrückenberechnung ist der rechnerische Nachweis der zusätzlichen Wärmeverluste an konstruktiven Schwachstellen eines Gebäudes. Dabei werden Bereiche, wie Fensteranschlüsse, Deckenauflager, Gebäudeecken oder Balkonanschlüsse detailliert bewertet, um den tatsächlichen Einfluss auf den Energiebedarf des Gebäudes zu ermitteln.

Ziel ist es, Wärmeverluste möglichst gering zu halten, das Risiko von Feuchtigkeit und Schimmelbildung zu reduzieren und eine energieeffiziente Gebäudehülle zu planen.

Warum ist eine Wärmebrückenberechnung sinnvoll?

Wärme folgt dem Weg des geringsten Widerstands. An Wärmebrücken geht deshalb mehr Energie verloren als über die übrige Gebäudehülle. Eine detaillierte Berechnung bietet folgende Vorteile:

  • Reduzierung von Energieverlusten
  • Vermeidung von Feuchtigkeit und Schimmel
  • Optimierte Dämmstärken und wirtschaftliche Planung
  • Verbesserung der energetischen Gebäudequalität
  • Gute Grundlage für BEG-Förderungen

Gerade bei Effizienzhäusern und hochwertigen Sanierungen ist die Planung wärmebrückenarmer Details ein wesentlicher Bestandteil eines nachhaltigen Gebäudekonzepts.


Welche Nachweisverfahren gibt es?

Für den energetischen Nachweis können Wärmebrücken auf drei Arten berücksichtigt werden:

  • Pauschalansatz
  • Gleichwertigkeitsnachweis nach DIN 4108 Beiblatt 2
  • Individuelle Wärmebrückenberechnung

Die individuelle Berechnung liefert die genauesten Ergebnisse und ermöglicht häufig eine günstigere energetische Bewertung des Gebäudes.


Gesetzliche Anforderungen nach GModG

Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) bleiben Wärmebrücken Bestandteil des energetischen Gebäudenachweises. Je nach Bauvorhaben können sie pauschal, über Gleichwertigkeitsnachweis oder durch eine detaillierte Berechnung berücksichtigt werden.

Förderung der Wärmebrückenberechnung

Die Wärmebrückenberechnung kann als Bestandteil der energetischen Fachplanung und Baubegleitung im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) förderfähig sein.

Bis zu 50 % Zuschuss sind für die förderfähigen Kosten der Planung möglich. Maßgeblich sind die jeweils gültigen Förderbedingungen der BEG.

Wir unterstützen Sie

Wir erstellen individuelle Wärmebrückenberechnungen, Gleichwertigkeitsnachweise nach DIN 4108 und beraten Sie bei Neubau- und Sanierungsprojekten. So reduzieren Sie Energieverluste und schaffen die Grundlage für eine wirtschaftliche und förderfähige Gebäudeplanung. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Erstgespräch.


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