Effizienzhaus 40
Das Effizienzhaus 40 zählt zu den energieeffizientesten Gebäudestandards für Neubauten. Durch eine hochwertige Gebäudehülle, einen geringen Primärenergiebedarf und eine effiziente Anlagentechnik werden sowohl der Energieverbrauch als auch die Treibhausgasemissionen nachhaltig reduziert.
Für klimafreundliche Neubauten stellt die KfW verschiedene Förderprogramme bereit. Wohngebäude können über die Programme 296, 297 und 298, Nichtwohngebäude und kommunale Bauvorhaben über die Programme 498, 499 und 596 gefördert werden.
Gefördert werden besonders energieeffiziente Wohn- und Nichtwohngebäude, die den Effizienzhaus-40-Standard erfüllen und die Anforderungen der Förderprogramme Klimafreundlicher Neubau (KFN) oder Klimafreundlicher Neubau im Niedrigpreissegment (KNN) einhalten.
Die Förderung erfolgt in Form eines zinsgünstigen KfW-Förderkredits. Voraussetzung ist, dass das Gebäude die technischen Mindestanforderungen hinsichtlich Energieeffizienz und Treibhausgasemissionen erfüllt. Je nach KfW-Förderprogramm (296, 297, 298 und 498, 499, 596) können weitere Anforderungen, bspw. an die Nachhaltigkeit des Gebäudes, gelten.
Ziel der Förderprogramme Klimafreundlicher Neubau (KFN) und Klimafreundlicher Neubau im Niedrigpreissegment (KNN) ist der Bau besonders energieeffizienter Wohn- und Nichtwohngebäude, die dauerhaft einen geringen Energiebedarf aufweisen und die Treibhausgasemissionen über den gesamten Gebäudelebenszyklus reduzieren. Der Effizienzhaus-40-Standard steht dabei für eine hohe energetische Qualität der Gebäudehülle sowie eine effiziente und zukunftsfähige Anlagentechnik.
Mit dem Effizienzhaus 40 werden nachhaltige Bauweisen gefördert, die den Energieverbrauch senken, den Einsatz erneuerbarer Energien unterstützen und langfristig zur Reduzierung der Betriebskosten beitragen.
Um die Anforderungen an ein Effizienzhaus 40 zu erfüllen, müssen die technischen Mindestanforderungen der jeweiligen KfW-Förderprogramme eingehalten werden. Dazu gehören insbesondere:
Die Anforderungen an die Anlagentechnik können mit unterschiedlichen Heiz- und Energiekonzepten erfüllt werden. Welche Lösung technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt von den Anforderungen des Gebäudes und den individuellen Rahmenbedingungen ab.
Häufig eingesetzte Systeme sind beispielsweise:
Bereits in der Planungsphase sollte geprüft werden, welches Anlagenkonzept die Anforderungen an den Effizienzhaus-40-Standard optimal erfüllt und die Voraussetzungen für eine Förderung schafft.
Eine sorgfältige energetische Fachplanung ist entscheidend für das Erreichen des Effizienzhaus-40-Standards. Im Rahmen geeigneter Förderprogramme können Leistungen der energetischen Fachplanung und Baubegleitung förderfähig sein.
Unsere Energieeffizienz-Experten begleiten Ihr Bauvorhaben von der ersten Planung über die energetischen Nachweise bis hin zur Fertigstellung und unterstützen Sie bei der Beantragung der Fördermittel.
Die Förderprogramme der KfW und die BEG werden regelmäßig angepasst. Maßgeblich sind die zum Zeitpunkt der Antragstellung gültigen Förderbedingungen.
Aktuelle Informationen zu den KfW-Förderprogrammen 296, 297, 298 und 498, 499 und 596 finden Sie auf den offiziellen Seiten der KfW.
Gerne beraten wir Sie zu den passenden Fördermöglichkeiten und begleiten Sie bei der Antragstellung. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Erstgespräch.
KfW-Förderung 296: Klimafreundlicher Neubau im Niedrigpreissegment – Wohngebäude
KfW-Förderung 297 und 298 – Klimafreundlicher Neubau – Wohngebäude
KfW-Förderung 498 und 499: Klimafreundlicher Neubau – Kommunen
KfW-Förderung 596: Klimafreundlicher Neubau im Niedrigpreissegment – Nichtwohngebäude
Wir haben Niederlassungen in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hamburg, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern.