Hamburger Heizungsförderung | Erneuerbare Wärme

Heizungsförderung Hamburg

Wärmepumpenförderung Hamburg

Mit der Hamburger Heizungsförderung und dem Fördermodul Erneuerbare Wärme unterstützt die IFB Hamburg den Umstieg auf klimafreundliche Heiztechnologien. Gefördert werden insbesondere der Austausch alter Heizungen durch Wärmepumpen, die Installation großer Wärmespeicher und die Mehrfachnutzung von Flächen zur Nutzung erneuerbarer Wärmequellen. Ziel ist es, den Einsatz fossiler Brennstoffe zu reduzieren, Energiekosten zu senken und die Hamburger Klimaziele zu unterstützen.

Fördermittel der Stadt Hamburg – Heizungsförderung Erneuerbare Wärme

Unter der Hamburger Heizungsförderung – Modul Erneuerbare Wärme fasst die IFB Hamburg Zuschüsse für den Einbau von Wärmepumpen, Wärmespeichern und Flächensystemen zur Nutzung erneuerbarer Wärmequellen zusammen. Ein Förderantrag ist für Bestandsgebäude in Hamburg möglich. Maßnahmen in Neubauvorhaben sind nicht förderfähig. Die Förderung erfolgt in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse, die sich an den Investitionskosten und technischen Anforderungen orientieren. 

Fördermodul im Überblick

Wer wird gefördert?

  • Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohn- und Nichtwohngebäuden in Hamburg.
  • Mieterinnen und Mieter mit Zustimmung des Eigentümers.
  • Dinglich Verfügungsberechtigte (z.B. Erbbauberechtigte) von Wohn- und Nichtwohngebäuden
  • Unternehmen, die im Rahmen von Contracting-Vereinbarungen Energiedienstleistungen für Dritte erbringen.

Was wird gefördert?

Das Fördermodul Erneuerbare Wärme umfasst im Kern:

  • Wärmepumpen und erforderliche Umfeldmaßnahmen
  • Wärmespeicher ab einem Speichervolumen von 4 m3
  • Mehrfachnutzung von Flächen

Weitere Module wie Solarthermie und Heizungsmodernisierung sowie Biomasseanlagen werden im Rahmen der Hamburger Heizungsförderung ebenfalls unterstützt.


Wärmepumpenförderung

Wärmepumpenförderung Hamburg

Was wird gefördert?

Gefördert wird der Austausch der bestehenden Heizungsanlage durch eine Wärmepumpe in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden in Hamburg. Neben der Wärmepumpe selbst können auch notwendige Umfeldmaßnahmen (z.B. Erschließung der Wärmequelle, Anpassung des Heizsystems) berücksichtigt werden.

Wie hoch ist die Förderung?

  • Die förderfähigen Investitionsausgaben werden mit 20 % Zuschuss unterstützt.
  • Die Förderung beträgt dabei höchstens
    • 9.000 € je Einfamilienhaus oder Wohneinheit,
    • maximal 100.000 € je Mehrfamilienhaus,
    • bei Nichtwohngebäuden: höchstens 9.000 € für Gebäude bis 150 m2 Nettogrundfläche, maximal 100.000 € je Nichtwohngebäude.
  • Unterhalb einer rechnerisch ermittelten Mindestfördersumme von 1.000 € erfolgt keine Förderung.

Wärmespeicherförderung

Was wird gefördert?

Gefördert wird die Errichtung neuer Wärmespeicher mit einem Speichervolumen ab 4 m3, die zur Einbindung erneuerbarer Wärmequellen oder unvermeidbarer Abwärme dienen. Voraussetzung ist, dass der Speicher mindestens 65 % seiner jährlichen Energie direkt aus angeschlossenen Anlagen zu Erzeugung erneuerbarer Energie oder aus unvermeidbarer Abwärme bezieht.

Wie hoch ist die Förderung?

Die Zuschusshöhe hängt von der Speicherkapazität und den investiven Kosten ab. Für große Systeme können Zuschüsse im Bereich bis zu 100.000 € pro Gebäude relevant werden. Die genaue Förderhöhe wird im Einzelfall auf Basis der Investitionskosten ermittelt.


Mehrfachnutzung von Flächen

Solarthermie

Was wird gefördert?

Gefördert wird die Mehrfachnutzung von Flächen, die für Wärmepumpen, Geothermie, PVT-/Solarthermie-Kollektoren oder Wärmespeicher genutzt werden. Ziel ist eine effiziente Flächennutzung zur Gewinnung und Speicherung erneuerbarer Wärme.

Wie hoch ist die Förderung?

Zuschüsse werden auf Basis der investiven Kosten für die Erschließung und Nutzung der Flächen gewährt. Für umfangreiche Mehrfachnutzungsprojekte sind Zuschüsse bis 100.000 € pro Gebäude möglich. Die genaue Höhe hängt von Umfang und Kosten des Vorhabens ab.


Technische Mindestanforderungen

Für alle geförderten Heizsysteme gelten zentrale technische Anforderungen:

  • Die Systeme müssen nach Installation oder Nachrüstung mindestens 65 % erneuerbare Energien oder unvermeidbare Abwärme nutzen.
  • Alle Energieverbräuche sowie die erzeugten Wärmemengen der förderfähigen Wärmeerzeuger müssen messtechnisch erfasst werden.
  • Die Systeme müssen in der aktuellen Liste der förderfähigen Anlagen der BEG EM enthalten sein.
  • Für Solarthermie, Bioenergie-Anlagen und Wärmepumpen ist ein Wartungsvertrag über mindestens ein Jahr erforderlich.
  • Geförderte Anlagen sind mindestens 10 Jahre zweckentsprechend zu nutzen.
  • Ungedämmte, zugängliche Rohrleitungen und Armaturen in unbeheizten Räumen sind entsprechend zu dämmen.
  • Für Solarthermie, Biomasseanlagen, Wärmepumpen und Anschlüsse an Wärmeverteilnetze ist ein hydraulischer Abgleich nach Verfahren B nachzuweisen.

Mit BODE zur Heizungsförderung in Hamburg

Wir begleiten Sie als Eigentümer oder Betreiber von Gebäuden in Hamburg von der ersten Idee bis zur bewilligten Förderung.

Was wir übernehmen

  • Wir prüfen das passende Heizsystem und Fördermodul.
  • Wir klären die Förderfähigkeit Ihres Vorhabens.
  • Wir planen die technische Umsetzung.
  • Wir unterstützen bei Unterlagen und Antragstellung.
  • Wir sorgen für ein stimmiges Gesamtprojekt.

IFB Hamburg

Neben unserer Listung der Energieeffizienz-Experten bei BAFA und KfW sind wir auch bei der IFB Hamburg als zertifizierter Energieberater registriert. So können wir unseren Kunden die bestmögliche Beratung zu attraktiven Förderprogrammen für energetische Sanierungen und nachhaltige Modernisierungen bieten. Jetzt Beratungstermin vereinbaren!


Maximale Förderung erhalten

BODE verbindet Fördermittelberatung mit Energieberatung und TGA-Planung. So entstehen Heizkonzepte, die die technischen Mindestanforderungen sicher erfüllen und gleichzeitig die maximal möglichen Zuschüsse ausschöpfen:

  • Gelistete IFB-Energieexperten
  • Individuelle Beratung für Wohn- und Nichtwohngebäude
  • Übernahme der Antragstellung und Begleitung der Abrechnung
  • Energieberatung, hydraulischer Abgleich, Planung und Qualitätssicherung im Zusammenspiel

Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Erstgespräch. Wir finden das passende klimafreundliche Heizsystem für Ihr Gebäude und zeigen Ihnen, welche Förderhöchstbeträge nutzbar sind.

Weitere Förderungen für Wohngebäude


Ihre Ansprechpartner in Hamburg

Alexander Lückge Standortleiter Hamburg
Alexander Lückge B.Eng.
Standortleiter Hamburg