Die Stadt Hamburg möchte den Anteil an erneuerbaren Energieträgern erhöhen

Fördermodul Wärmenetzanschluss

Heizungsförderung Hamburg – Fördermodul Wärmenetzanschluss

Der Umstieg auf eine klimafreundliche Wärmeversorgung ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft Ihres Gebäudes. Ein Anschluss an ein Wärme- oder Gebäudenetz kann dabei eine effiziente Alternative zur bisherigen Heizungsanlage sein und die Nutzung erneuerbarer Energien erleichtern. Die IFB Hamburg unterstützt diesen Schritt mit dem Fördermodul Wärmenetzanschluss der Heizungsförderung Hamburg.

Fördermittel der Stadt Hamburg – Heizungsförderung Wärmenetzanschluss

Das Fördermodul Wärmenetzanschluss ist Bestandteil der Hamburger Heizungsförderung. Die IFB Hamburg bezuschusst den Neuanschluss von Bestandsgebäuden an bestehende oder neu zu errichtende Wärme- und Gebäudenetze. Förderfähig sind Wärmeübergabestationen sowie erforderliche Umfeldmaßnahmen auf dem Grundstück des angeschlossenen Gebäudes. Der Zuschuss beträgt 20 % der förderfähigen Investitionskosten.

Fördermodul im Überblick

  • Neuanschluss von Bestandsgebäuden an Wärme- und Gebäudenetze
  • Förderung der Wärmeübergabestation
  • Förderung erforderlicher Umfeldmaßnahmen auf dem Grundstück
  • Zuschuss in Höhe von 20 % der förderfähigen Investitionsausgaben
  • Bis zu 9.000 € je Einfamilienhaus oder Wohneinheit
  • Bis zu 100.000 € je Mehrfamilienhaus oder Nichtwohngebäude
  • Antragstellung vor Beginn des Vorhabens und vor Abschluss eines Wärmeversorgungsvertrags

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind:

  • Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer in Hamburg
  • Dinglich Verfügungsberechtigte, bspw. Erbbauberechtigte
  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (unabhängig von ihrer Größe)
  • Organisationen wie Vereine, Stiftungen und Kirchen
  • Unternehmen, die im Rahmen einer Contracting-Vereinbarung Energiedienstleistungen für Dritte in Hamburg erbringen

Was wird gefördert?

Wärmenetz

Gefördert werden der Neuanschluss von Bestandsgebäuden an bestehende oder neu zu errichtende Wärme- und Gebäudenetze.

Förderfähig sind insbesondere:

  • Wärmeübergabestationen für den Netzanschluss
  • Erforderliche Umfeldmaßnahmen auf dem Grundstück des angeschlossenen Gebäudes
  • Maßnahmen, die für die technische Einbindung des Gebäudes in das Wärme- oder Gebäudenetz notwendig sind

Die Förderung bezieht sich ausschließlich auf Maßnahmen auf dem Grundstück des angeschlossenen Gebäudes. Der eigentliche Ausbau des öffentlichen Wärme- oder Fernwärmenetzes ist nicht Bestandteil dieses Fördermoduls.

Nicht gefördert werden

  • Maßnahmen bei Neubauvorhaben
  • Antragstellende, die im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude Anspruch auf Klimageschwindigkeits- und/oder Einkommensbonus haben

Eine zusätzliche IFB-Förderung ist in diesen Fällen nicht möglich.


Wie hoch ist die Förderung?

Die IFB Hamburg fördert die förderfähigen Investitionsausgaben mit einem Zuschuss in Höhe von 20 %.

Die maximale Förderung beträgt:

  • Bis zu 9.000 € je Einfamilienhaus oder Wohneinheit
  • Bis zu 100.000 € je Mehrfamilienhaus
  • Bis zu 9.000 € für Nichtwohngebäude bis 150 m2 Nettogrundfläche
  • Bis zu 100.000 € je Nichtwohngebäude

Die tatsächliche Förderhöhe hängt von den förderfähigen Investitionsausgaben und der Gebäudekategorie ab.

Wichtig vor Vertragsabschluss

Der Förderantrag muss vor Beginn des Vorhabens gestellt und bewilligt werden. Als Vorhabensbeginn gelten unter anderem der Abschluss von Lieferungs- oder Leistungsverträgen, Zahlungen oder der Beginn von Arbeiten.

Auch der Abschluss eines Wärmeversorgungsvertrags gilt bereits als Beginn des Vorhabens. Deshalb sollten Sie unbedingt vor der Unterzeichnung eines Wärmeversorgungsvertrags prüfen lassen, ob und unter welchen Bedingungen eine Förderung möglich ist.

Voraussetzungen für die Förderung

Für die Förderung müssen insbesondere folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Das Gebäude befindet sich in Hamburg.
  • Es handelt sich um ein Bestandsgebäude.
  • Der Anschluss erfolgt an ein bestehendes oder neu zu errichtendes Wärme- oder Gebäudenetz.
  • Die geförderten Maßnahmen befinden sich auf dem Grundstück des angeschlossenen Gebäudes.
  • Der Antrag wird vor Beginn des Vorhabens gestellt und bewilligt.
  • Die Anforderungen des Hamburgischen Klimaschutzgesetzes werden eingehalten.
  • Die Installationsarbeiten werden durch entsprechend qualifizierte Fachbetriebe ausgeführt.

Die konkreten Anforderungen können je nach Vorhaben und Förderkombination abweichen und sollten vor Antragstellung geprüft werden.


Antragstellung und Ablauf

Antragstellung und Ablauf
  1. Planung des Vorhabens: Wir prüfen gemeinsam mit Ihnen, ob Ihr Gebäude für einen Wärmenetzanschluss geeignet ist und übernehmen die Planung der Wärmeversorgung und der technischen Umsetzung.
  2. Förderfähigkeit klären: Wir prüfen, ob das Vorhaben die Voraussetzungen der IFB Hamburg erfüllt und welche Maßnahmen förderfähig sind.
  3. Unterlagen vorbereiten: Wir unterstützen Sie bei der Zusammenstellung aller erforderlichen Unterlagen für den Förderantrag .
  4. Antrag stellen: Der Antrag wird über das eAntragsportal der IFB Hamburg eingereicht.
  5. Bewilligung abwarten: Erst nach der Bewilligung starten Sie mit dem Vorhaben.
  6. Umsetzung und Abrechnung: Nach der Umsetzung reichen Sie den Verwendungsnachweis mit den erforderlichen Unterlagen ein.

Mit BODE zur Förderung des Wärmenetzanschlusses

Ein Wärmenetzanschluss bringt technische Planung, Förderbedingungen und vertragliche Fristen mit sich. BODE unterstützt Sie dabei, die einzelnen Anforderungen frühzeitig zu prüfen und den Förderantrag strukturiert vorzubereiten.

Was wir für Sie übernehmen

  • Prüfung des geplanten Wärmenetzanschlusses
  • Klärung der Förderfähigkeit
  • Ermittlung der voraussichtlich förderfähigen Kosten
  • Unterstützung bei technischen Unterlagen
  • Begleitung der Antragstellung
  • Abstimmung von Förderung, Planung und Umsetzung

Maximale Förderung erhalten

BODE verbindet IFB-Förderberatung, Energieberatung und TGA-Planung. Dadurch können technische Anforderungen und Förderbedingungen frühzeitig in die Planung einbezogen werden.

Ihre Vorteile mit BODE

  • Gelistete IFB-Experten
  • Individuelle Prüfung Ihres Vorhabens
  • Unterstützung bei der Antragstellung
  • Technische Planung und Energieberatung aus einer Hand
  • Frühzeitige Prüfung wichtiger Vertrags- und Antragsfristen
  • Begleitung bis zur Abrechnung der Förderung

Wärmenetzanschluss in Hamburg fördern lassen

Sie planen den Anschluss eines Bestandsgebäudes an ein Wärme- oder Gebäudenetz? Wir prüfen, welche Voraussetzungen gelten, welche Kosten förderfähig sein können und welcher Förderhöchstbetrag für Ihr Vorhaben infrage kommt.
Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Erstgespräch.

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Ihr Ansprechpartner in Hamburg

Alexander Lückge Standortleiter Hamburg
Alexander Lückge B.Eng.
Standortleiter Hamburg