Wärmebrücken

Wärmebrückenberechnung

Schwachstellen in der Gebäudehülle reduzieren und höhere Förderung nutzen!

Wärme nimmt den Weg des geringsten Widerstandes, somit sind Wärmebrücken sehr vereinfacht gesagt „Energieschlupflöcher“, welche im Vergleich zur restlichen Gebäudehülle eine höhere Wärmeleitfähigkeit aufweisen.

Typische Vertreter dieses Phänomens sind unteranderem Deckenauflager und Fensteranschlüsse als konstruktiv bedingte Wärmebrücken und Gebäudeecken als geometrisch bedingte Wärmebrücken.

Die immer höher werden Anforderungen an die Gebäudehülle haben zur Folge, dass eine genaue Betrachtung dieser Details nötig wird, um den gesetzlichen Mindestanforderungen gerecht zu werden oder ggf. eine bestimmte Förderstufe zu erreichen. Ebenso kann durch die detaillierte Planung eine möglichst wirtschaftliche Dämmstärke ermöglicht werden. Besonders bei Hocheffizienzhäusern ist die Planung wärmebrückenarmer Details integraler Bestandteil eines energiesparenden und schadensfreien Gesamtkonzepts.

Für die Berücksichtigung der zusätzlichen Wärmeverluste durch Wärmebrücken lässt die EnEV drei Varianten zu:

  • Die Wärmebrückenberücksichtigung kann ohne konkreten Nachweis mit einem Pauschalzuschlag von 0,1 W/(m² K) über die gesamte Gebäudehülle erfolgen.
  • Der Pauschalzuschlag kann auf 0,05 W/(m² K) halbiert werden, sobald im Rahmen eines sogenannten Gleichwertigkeitsnachweises die Umsetzung des Beiblatts 2 der DIN 4108 bestätigt wird.
  • Als Alternative zu den Pauschalzuschlägen kann die Berücksichtigung der vorhandenen Wärmebrücken auch individuell über eine detaillierte Berechnung erfolgen.

Das Team vom Bode Planungsbüro hilft Ihnen gerne beim Thema Wärmebrücken weiter.

50% Zuschuss

Immer dann, wenn Sie für ein Vorhaben KfW- Fördermittel nutzen, werden 50% der Baubegleitungskosten gefördert.
Die Betrachtung von Wärmebrücken fällt unter diese Kosten

Sebastian Elak B.Eng.
Bauphysik