KfW-Effizienzhaus 40 Plus

Strom erzeugen und speichern
Das ist der Weg zum KfW-Effizienzhaus 40 Plus
Energieeffizient Bauen gemäß KfW Programm 153

Anforderungen KfW 40 Plus

Die Kategorie "KfW-Effizienzhaus 40 plus" setzt voraus, dass neben den Vorgaben des KfW-Standard 40 auch folgende Punkte erfüllt werden:

  • Eine stromerzeugende Anlage auf Basis erneuerbarer Energien
  • Ein stationäres Batteriespeichersystem (Stromspeicher)
  • Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
  • Eine Visualisierung von Stromerzeugern und Stromverbrauchern über ein entsprechendes Benutzerinterface

An die Ausführung der jeweiligen Komponenten gibt es weitere Anforderungen.

Gemäß der KfW Anforderungen gibt es drei zulässige Stromerzeugungsanlagen:

  • Photovoltaikanlagen
  • kleine Windkraftanlagen
  • Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, die zu 100 % mit erneuerbaren Energieträgern betrieben werden

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Praxisbeispiel

Es gibt verschiedene Systeme um den oben aufgeführten Anforderungen gerecht zu werden. Ein erprobter Systemaufbau ist die Kombination aus Photovoltaikanlage (PV-Anlage), Stromspeicher und Wärmepumpe. Der Vorteil der Wärmepumpe liegt darin, dass dieser Wärmeerzeuger neben der regenerativen Umweltenergie (Luft, Erdreich oder Grundasser) mit Strom versorgt wird. Dieser Strom kann zu einem gewissen Anteil über die eigene PV-Anlage generiert werden. Auf diesem Weg erhöhen Sie den Eigenanteil an dem "selbst" erzeugten Strom und steigern gleichzeitig ihre Unabhängigkeit von anderen Energieträgern (Energieautarkie). Durch die Einbindung des Stromspeichers wird dieser Effekt noch verstärkt.

Mit Blick in die Zukunft

Für Bauherren, die schon jetzt an das Thema Elektromobilität denken, ist das Konzept "KfW 40 Plus" besonders interessant. Mit einem intelligenten System kann der über die Photovoltaikanlage generieret Strom bedarfsgerecht auf die Abnehmer verteilt werden. Tagsüber wird der Speicher aufgeladen. Nachts wird der gespeicherte Strom genutzt um das Auto zu laden. So kann der Eigenbedarf an PV-Strom gesteigert werden und die laufenden Kosten weitere reduziert werden.

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Alexander Lückge B.Eng.
Abteilungsleiter Privatkunden

Alexander Lückge leitet als gelernter Zentralheizungs- und Lüftungsinstallateur und Vertriebsingenieur die Abteilung der Privatkunden. Herr Lückge unterstützt Sie bei der Beantragung aller relevanten Förderprogramme im Bereich Neubau und Sanierung. Herr Lückge hat langjährige Berufserfahrungen bei einem renommierten deutschen Kesselhersteller und berät Sie bei Fragen zur Heizungsoptimierung.