Beratung Photovoltaik

Ihr Weg zur bedarfsorientierten und individuell ausgelegten PV-Anlage.
Lassen Sie sich neutral beraten.

Auslegung und Anforderungsprofil

Die Auslegung einer Photovoltaikanlage erfolgt heute unter komplett anderen Gesichtspunkten als es noch vor ein paar Jahren der Fall war. 2004 wurde der eingespeiste Strom mit 57,40 Cent/kWh vergütet. An die Auslegung einer Anlage gab es nur eine Anforderung und diese lautet maximaler Ertrag bei maximaler Anlagengröße.

Heute liegt die Vergütung für eingespeisten Strom bei ca. 9 Cent/KWh. Trotzdem werden weiterhin neue Anlagen installiert. Dies erfolgt jedoch mit einem anderen Anforderungsprofil. Ziel ist es einen möglichst hohen Anteil des erzeugten Stroms selbst zu nutzen und ein hohes Maß an Unabhängigkeit (Autarkie) gegenüber den Energielieferanten zu erreichen.

Neben der Stromerzeugung über die PV-Module gibt es weitere Aspekte, die bei der Entwicklung eines Gesamtkonzeptes zu berücksichtigen sind:

  • Stromspeicherung
  • Wärmeerzeugung über eine Wärmepumpe
  • Elektromobilität

Hierbei können wir Sie unterstützen

Wir unterstützen Sie bei der Entwicklung eines individuellen Konzepts:

  • Ermittlung des Bedarfs heute und in der Zukunft (z.B.: geplante Umstellung auf Elektromobilität)
  • Prüfung der verfügbaren Dachfläche
  • Dimensionierung der Anlagengröße (Peak-Leistung)
  • Auslegung des Stromspeichers / bzw. Hinweis zu verfügbaren Cloud-Modellen
  • Grobkostenschätzung
  • Hinweis zu verfügbaren Fördermitteln
  • Prognosen
    • Jährlicher Energieertrag
    • Eigenverbrauchsquote
    • Betrachtung der Wirtschaftlichkeit

Förderung einer Photovoltaikanlage

Die großen Fördermittelgeber KfW und BAFA stellen derzeit keine besonders interessanten Förderungen zur Verfügung. Die KfW bietet lediglich einen Kredit für die Errichtung einer PV-Anlage und Batteriespeicher an (Programm 270). Einige regionale Programme, die von einzelnen Bundesländern oder Kommunen aufgesetzt werden, bieten weitere Fördermöglichkeiten.

Wer einen Neubau oder eine umfangreiche Sanierung im Gebäudebestand plant sollte berücksichtigen, dass die Errichtung einer PV-Anlage einen positiven Einfluss auf die Bewertung der Anlagentechnik (Primärenergiefaktor) hat. Auf diese Weise kann die Einstufung in eine höhere KfW-Effizienzhausklassen ermöglicht werden, was zu einem höheren Zuschuss bzw. Tilgungszuschuss führt (natürlich müssen auch die Anforderungen an die Gebäudehülle beachtet werden). Im Neubau ist weiterhin zu beachten, dass die höchste Förderstufe „KfW 40 Plus“ nur in Verbindung mit einer stromerzeugenden Anlage und einem Stromspeicher erreicht werden kann. Durch den Sprung von „KfW 40“ auf „KfW 40 Plus“ steigt der Tilgungszuschuss um 6 000 € je Wohneinheit.

Wer Förderungen in Anspruch nimmt, muss ggf. mit Einschränkungen bei der Netzeinspeisung rechnen.

Ihr Ansprechpartner

Dirk Becker
Planung und Projektleitung TGA