Kompressoren und Druckluft

Fördermittel für Kompressoren und Drucklufterzeuger

Bei der Neuanschaffung oder Sanierung von Kompressoren und Drucklufterzeugern kann durch den Einsatz hocheffizienter Komponenten viel Energie gegenüber ineffizienteren Systemen eingespart werden. Durch das BAFA Förderprogramm Querschnittstechnologien und der Optmierung technischer Systeme werden nicht rückzahlbare In vestitionszuschüsse bis zu 103.000 € für den Einsatz einer besseren Technologie bezuschusst.

Was sind Kompressoren und Drucklufterzeuger?

Drucklufterzeuger

Kompressoren sind Energiemaschinen, die zum maschinellen Komprimieren von Gasen verwendet werden. Sie erhöhen den Druck des Gases und verringern gleichzeitig das Volumen. So kommen Kopressoren bzw. Drucklufterzeuge in verschiedenen Bereichen der Industrie und dem Gewerbe in Einsatz. Diese erleichtern um einiges die Arbeitsabläufe und ersparen so Energiekosten und -Verluste.

Energie sparen und Förderung bis zu 103.000 Euro sichern!

Bei der Neuanschaffung oder Sanierung von Kompressoren und Drucklufterzeugern kann durch den Einsatz hocheffizienter Komponenten viel Energie gegenüber ineffizienteren Systemen eingespart werden. Damit können Sie neben den Energiekosten auch eine Einsparung von Treibhausgasemissionen realisieren und somit ein Zeichen gegen den Klimawandel setzen.

Durch die Investition in hocheffiziente Systeme sparen Sie durch Bereitstellung von Fördermitteln bei den Investitionskosten und verringern dadurch gleichzeitig die Kosten für den Energiebezug durch die jeweilige Anlage.

Durch das BAFA Förderprogramm Querschnittstechnologien werden nicht rückzahlbare Investitionszuschüsse bis zu 103.000 € für den Einsatz dieser besseren Technologie bewilligt.

Wie können die Fördermittel beantragt werden?

Voraussetzung ist, dass Ihr Unternehmen eine Gewerbeanmeldung*, einen Handelsregisterauszug* oder einen Auszug aus der Handwerksrolle* vorweisen kann.

Die Fördermittel müssen vor der Auftragsvergabe beantragt werden.

Die Höhe der Fördermittel beträgt:

  • 30 % der Investitionskosten bei kleinen und mittleren Unternehmen
  • 20 % der Investitionskosten bei sonstigen und großen Unternehmen (nicht KMU)

Installations- und Planungskosten sind anteilsmäßig bis zu 30 % der geförderten Investitionskosten förderfähig.

Wie bei vielen anderen Förderprogrammen sind die Förderbedingungen nicht trivial. Um eine maximale Förderung Ihrer Maßnahme zu erreichen, empfehlen wir, einen Experten hinzuzuziehen. Hier unterstützt Sie ihr unabhängiger Berater von der Bode Planungsgesellschaft!

Welche Komponenten der Drucklufterzeuger werden hoch bezuschusst?

EinzelmaßnahmenOptimierung technischer Systeme1
Hocheffiziente DrucklufterzeugerMehrere Drucklufterzeuger in einem Antrag
Kompressoren mit DrehzahlreglungFörderung der Steuerungs- und Regelungstechnik
Kompressoren ohne Drehzahlreglung bei geringer Schalthäufigkeit und geringem LeerlaufanteilFörderung Erneuerung / Anpassung Druckluftnetz
Übergeordnete Steuerung mehrerer KompressorenFörderung Druckluftspeicher
Wärmeübertrager zur Wärmerückgewinnung in DrucklufterzeugungsanlagenFörderung Be-/Entlüftung Kompressorräume
Förderung von Wärmerückgewinnung und Wärmeverteilung bis zur Übergabe
inkl. Pumpen und Wärmespeicher (wenn als Wärmerückgewinnung beantragt)
Kombination mit weiteren Querschnittstechnologien

1Erstellung eines Energieeinsparkonzepts erforderlich

Welche Förderhöhe kann ich für eine Einzelmaßnahme oder eine Optimierung technischer Systeme erhalten?
Für die Förderung als Einzelmaßnahme können Sie pro Vorhaben 30.000 € Zuschuss erhalten. Die Optimierung technischer Systeme wird bei Kompressoren und Drucklufterzeugern mit 100.000 € gefördert, wobei das Energieeinsparkonzept zusätzlich mit bis zu 3.000 € gefördert werden kann.

Was muss ich beachten?

Hinweishand

Es gilt auch hier die Regel: erst die Beantragung, dann die Umsetzung!

Neu- und Ersatzinvestitionen der in der oben aufgeführten Tabelle genannten Maßnahmen werden bezuschusst. Art und Höhe der Förderung von Kompressoren und Drucklufterzeugern setzen sich individuell zusammen.

Die Investitionen müssen für eine Einzelmaßnahme mindestens Netto-Investitionskosten von 2.000 € und für eine Optimierung technischer Systeme mindestens 20.000 € erreichen.

Ab 20.000 € muss ein Energiesparkonzept vorgelegt werden.

Wie gestaltet sich der Ablauf einer Beantragung?

Nach einem Vorgespräch zur Bestimmung der Förderfähigkeit Ihrer Maßnahme übernehmen unserer Berater die Antragstellung und Abwicklung zur Akquirierung der Fördermittel. Sie sorgen als Schnittstelle zwischen Ihnen und der Behörde für den reibungslosen Ablauf des Antragsverfahrens. Ihr Tagesgeschäft wird nicht gestört!

Ihre Vorteile in der Zusammenarbeit mit einem gelisteten Energieberater:

  • Übernahme der Antragstellung
  • Bis zu 100.000 € Investitionszuschuss für Ihre hocheffiziente Anlage
  • Listung des Energieberaters befähigt zur Fördermittelbewilligung

Download Flyer Druckluft-Förderung

Für weitere Informationen beraten wie Sie gerne!

Marcel Stüer M.Eng.
Abteilungsleiter Gewerbe, Industrie & Handel

Marcel Stüer leitet als gelernter Technischer Zeichner und Master of Engineering im Umweltingenieurwesen die Abteilung der Gewerbekunden und unterstützt Sie im Bereich der Förderungen für Neubau- und Sanierungen Ihrer Immobilie oder Anlagentechnik. Herr Stüer führt Energieaudits nach DIN EN 16247-1 durch und untertützt Sie bei der Einführung der DIN EN ISO 50001.

Katharina Oelerich B.Eng.
Projektingenieurin Gewerbe, Industrie & Handel

Katharina Oelerich hat als Bachelor des Wirtschaftsingenieurwesens und Masterandin im Technisches Management Erfahrungen im Bereich Energiemanagement und Energietechnik. Frau Oelerich ist Ihre Ansprechpartnerin für Fragen Rund um das Thema des Energiemanagemetsystems nach DIN EN ISO 50001, Energieaudit und der Energieberatung im Mittelstand.

Jan Müller M.Eng.
Projektingenieur

Jan Müller ist gelernter Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, Bachelor im Umweltingenieurwesen und Master (M.Eng.) des Studiengangs "energieeffizientes und nachhaltiges Bauen". Er unterstützt Sie bei Sanierungskonzepten kommunaler Gebäude sowie bei der Fördermittelberatung und im Bereich der thermischen Gebäudesimulation.